2016:

2016 war bezüglich Neubauten und Erweiterungen ein ruhiges Jahr für unsere Genossenschaftsmitglieder. Das Susbtrat konnte reibungslos geerntet und eingefahren werden. Aufgrund der optimierten Fahrweise sind weiterhin Mist und Gülle die Hauptenergielieferanten für unsere Biogasanlage.

Seit diesem Jahr speisen wir Strom anhand eines Stromfahrplans ins Netz ein, der sich am aktuellen Strombedarf orientiert. Dabei arbeiten wir mit der Firma Next Kraftwerke zusammen, die unserem Strom an der Börse handelt. Entsprechend des Strombedarfs werden auch unsere Motoren ein- und ausgeschaltet, wenn dies der Wärmebedarf von Gussenstadt zulässt.

 

Dieses Jahr haben wir auf einem zweiten Feld die Durchwachsene Silphie (Silphium perfoliatum) ausgesät. Das erste Feld mit ca. 20 a wurde bereits 2015 bepflanzt. Dieses Jahr haben zwei unserer Substratlieferanten auf über 1 ha diese Pflanze ausgesät. 

Doch was ist die Durchwachsene Silphie? 

Die Durchwachsene Silphie wird als Energiepflanze genutzt und gehört zu der Familie der Korbblütler. Sie kann über einen Zeitraum von ca. 10 Jahren regelmäßig geerntet und einsiliert werden. Die bis zu 3,50 m hohen Pflanzen locken mit appetitlichen, gelben Blüten zahlreiche Insekten an.

 

   

"Erwachsene" Durchwachsene Silphie

 

Beim Aussäen

 

Anfang 2016 wurde ein Substratausschuss gegründert, der sich darüber Gedanken macht, wie ein abwechslungsreiches Substrat angebaut werden kann. Zudem informiert sich der Substratausschuss über neue Möglichkeiten. Mit der Durchwachsenen Silphie wurde das Zeitalter von alternativen Energiepflanzen eingeläutet. 

 

Oktober 2015:

Seit Ende Oktober wird der zweite Bauabschnitt des Nahwärmenetzes mit Warmwasser und Heizwärme versorgt. Dazu zählen der bisher nicht versorgte Teil der Kirchstraße, der Tulpenweg und ein Teil der Werkstraße (Hausnummern 10 - 21).

 

September 2015:

Am 19. September fand unser Tag der offenen Tür zusammen mit den Energiewendetagen des Landes Baden-Württemberg statt. Hierzu durften wir Umweltminister Franz Untersteller, Kultusminister Andreas Stoch und Landrat Thomas Reinhardt begrüßen. Zudem fanden einige Gussenstadter, aber auch viele Auswärtige den Weg zur Biogasanlage. Mit Führungen, die unsere Vorstände und die beiden Aufsichtsratvorsitzenden machten, konnten sich die Besucher über die Prozesse in und um die Biogasanlage informieren.

 

   

   
     

 

 

Zusätzlich zur Biogasanlage konnten sich die Besucher über Elektrofahrzeuge und häusliche Energieversorgung u.a. bei der Architektenkammer und dem Heizungs- und Sanitärbetrieb Banzhaf aus Gerstetten informieren. Unsere kleinen Gäste hatten die Möglichkeit sich mit einem Elektro-Bobbycar, auf einer Hüpfburg oder mit einem Kreuzworträtsel in Zusammenarbeit mit ihren Eltern zu vergnügen.

   

 

 

Für das leibliche Wohl sorgte die Freiwillige Feuerwehr und auch das Wetter war auf unserer Seite. Vielen Dank allen Helfern, die in vielen Stunden zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben.

 

   
   

 

Juli 2015:

In der letzten Juliwoche wird das dritte Fahrsilo aufgestellt. Dieses wird sich dann zwischen BHKW-Gebäude und den bisherigen Fahrsilos befinden. Bei der nächsten Maisernte soll dieses auch gleich befüllt werden. Im Zuge des Baus des Silos wird auch gleich die Fläche zwischen Waage und den Fahrsilos betoniert.

 

 

Derzeit wird der zweite Abschnitt unseres Nahwärmenetzes ausgebaut. Hierbei werden Teile der Kirchstraße, der Tulpenweg und die Häuser 10 - 21 der Werkstraße angeschlossen.

 

 

Um einem einseitigen Anbau von Mais im Gebiet rund um Gussenstadt auch zukünftig aus dem Weg zu gehen, hat dieses Jahr eines unserer Genossenschaftsmitglieder angefangen die Energiepflanze "durchwachsene Silphie" anzupflanzen. Diese Pflanze gehört zu den Korbblütern und wird 2 - 3 m hoch. Die durchwachsene Silphie ist 8 - 10-jährig, d.h. sie wird einmal gepflanzt und kann in den folgenden Jahren ohne weitere Aussaat geerntet werden.

 

Vom 09.07. bis zum 12.07. haben wir Gras und Ganzpflanzensilage siliert. Der Sand von den Baustellenaktivitäten hat dazu beigetraten, dass auch die Kleineren ihren Spaß hatten. Beim Zudecken hat uns der Wind auf Trab gehalten.

 

   

 

 

März 2015:

Durch einen zunehmenden Wasserverlust im Nahwärmenetz hatte sich eine Leckage (undichte Stelle) im Nahwärmenetz bemerkbar gemacht. Am 11.03.15 hatten Messtechniker innerhalb des Vormittages die Stelle genau lokalisiert. Bis zum frühen Abend hatte die Tiefbaufirma Holzäpfel/Hille die Stelle vor der Steigäckerstr. 10 bereits freigelegt. Die Schweißer-Mannschaft aus Berlin reiste am nächsten morgen an, um das Nahwärmerohr an der defekten Stelle wieder abzudichten. Die Wärmeversorgung musste nur für einen kurzen Abschnitt unterbrochen werden, so das nur wenige Haushalte kurzzeitig davon betroffen waren. Diese wurden vorab informiert. Nach den Reparaturarbeiten stand die Wärme wieder in gewohnter Zuverlässigkeit zur Verfügung.

 

Februar 2015:

Der Winter ist fast geschafft ... 52 private Haushalte und die öffentlichen Gebäude konnten wie geplant mit Nahwärme aus unserer Biogasanlage versorgt werden. Der für den Notfall vorgesehene Ölbrennkessel musste kein einziges Mal benutzt werden. Da die Wärmeversorgung so gut geklappt hat und sogar selbst an den kalten Wintertagen genug Wärme zur Verfügung stand, kann im Laufe diesen Jahres noch über eine Erweiterung des Nahwärmenetzes nachgedacht werden.

 

November 2014:

Am 12.11. haben wir bereits erste Häuser in den Vogelwegen mit warmem Wasser versorgt. Sobald die Installationen von Rohren vom Wärmetauscher aus in Richtung Haus vorgenommen wurden, kann die Wärme bereits an allen angeschlossenen Häusern bis zur Schule abgenommen werden. Diese Installationen müssen von einem Installateur erfolgen, der vom jeweiligen Hausbesitzer in Eigenregie beauftragt wird. Die Rohrleitungen von der Biogasanlage bis zu den Wärmetauschern in den Häusern, werden von Unternehmen installiert, die von der Energiegenossenschaft Gussenstadt beauftragt wurden.

Anfang November wurden bereits Gräben bis zum Gasthaus Krone in der Marktstraße gebaggert.

 

 

      

 

     

 

 

Die Rohrleitungen und Pumpen im BHKW-Gebäude, die für das Nahwärmenetz benötigt werden, wurden ebenso bis Anfang November installiert.

 

In der ersten Novemberwoche wurde das Nahwärmenetz bis zur Schule mit Wasser befüllt. Auch der Pufferspeicher ist bereits voll. Die Firma Schwarz bereitete das Wasser auf. Mithilfe von Umkehrosmose und Anionen- und Kationentauschern wurden sämtliche Mineralien aus dem Wasser entfernt. Mit einem pH-Wert von ca. 9,5 soll das Wasser vor Korrosion in den Leitungen und dem Wärmetauscher schützen. Horst Schwarz verbrachte einige Stunden im BHKW-Gebäude. Er hat sogar die Aufbereitungsanlage direkt vor Ort aufgebaut und ein kleines Labor eingerichtet. Damit soll für Gussenstadt "nur das beste Wasser" hergestellt werden. Vielen Dank an Horst Schwarz für die Unterstützung!

In den einzelnen Häusern muss das Rohrleitungsnetz entlüftet werden.

      
     

Oktober 2014:

Am 15. Oktober kam der Pufferspeicher. Dieser Pufferspeicher soll dazu dienen, überschüssige Abwärme in Form von warmem Wasser zu speichern und später kurzfristige Spitzen-Abnahmezeiten von warmem Wasser und Heizwärme abzudecken. Wenn beispielsweise viele Personen in den angeschlossenen Haushalten gleichzeitig duschen, kann der Pufferspeicher zusätzlich zur laufend produzierten Wärme, warmes Wasser liefern. Unten können Sie ein paar Bilder vom Stellen des Pufferspeichers sehen. Der Pufferspeicher wird nun mit einer Isolation versehen.

 

   
     

Stand des Ausbaus des Nahwärmenetzes:
Bisher haben wir die Nahwärmeleitungen in den Vogelwegen verlegt und die Straßen wieder zugeteert. Mittlerweile sind auch schon Rohrleitungen in der Güssenstraße, der Brastbergerstraße und den vorgesehenen Teilen der Kirchstraße installiert und die Gräben mit der ersten Schicht Teer wieder versehen. In der Steigäckerstraße und An der Turnhalle sind wir derzeit dabei die Gräben zu schließen. Wir sind auch schon durch den Weg neben Fabrikstraße 15 in die Valentin-Thierer-Straße gefahren. Dort installieren wir derzeit die Leitungen. Demnächst soll auch schon zum ersten Mal Wasser durch die Leitungen fließen.

 

In der zweiten Oktoberwoche haben wir Mais siliert. Trotz einiger Regenphasen und des Wochenendes (11. und 12. Oktober), mussten wir das Silieren durchführen, da wir Anhänger nur für diese Zeit ausleihen konnten. Dies führte dazu, dass einige Straßen schmutzig wurden. Für eventuelle Unannehmlichkeiten, die Ihnen daraus entstanden sind, entschuldigen wir uns. Trotzdem haben wir versucht die Straßen immer wieder zu kehren.
Beim Silieren entstand der "Mount-Everest von Gussenstadt".

 

      

Gemütliches Beisammensein nach dem Zudecken des Silos

   

Blick auf die Biogasanlage von Gussenstadt's "Mount-Everest"

 

      

  

Wiegen des Substrates

  


September 2014:

Während des Baus des Nahwärmenetzes, haben wir die Wände im BHKW-Gebäude gestrichen. Hier sollen die Heizleitungen für eine Heizung mit dem Ölkessel installiert werden. Der Ölkessel bietet eine Rückfallebene, falls die Biogasanlage zu wenig Abwärme zur Versorgung der angeschlossenen 60 Haushalte liefert.

 

    
   

 In einigen Häusern werden bereits die ersten Übergabestationen angebracht und mit den noch leeren Nahwärmeleitungen verbunden. (Fotos folgen die nächsten Tage).

Am 12.09. war eine internationale Besuchergruppe vom IBBK (Internationales Biogas & Bioenergie Kompetenzzentrum) in Gussenstadt unterwegs und hat sich unter der Führung von Thomas Häcker und Hermann Köpf die Biogasanlage und das Nahwärmenetz zeigen und erklären lassen. Die Besucher waren von dem Projekt sehr begeistert, v.a. von der kurzen Bauzeit und hatten viele Fragen. Da die Besucher aus allen Herren Ländern kamen (China, Australien, USA, Sambia, Spanien, Frankreich, Thailand, Iran, Israel, Dom. Rep.) war ein Übersetzer anwesend.

August 2014:

In einigen Straßenzügen sind die Arbeiten an den Rohrleitungen schon soweit abgeschlossen, dass die Straßen, Grundstücke und Gärten wieder verschlossen und in ihren vorherigen Zustand versetzt werden können.

 

 

 

                             

Bussardweg

 

Meisenweg

 

 

Juli/August 2014:

Sogar Bienen mögen Biogasanlagen :-) zumindest wenn man Ihnen attraktive Blühmischungen anbietet. Wir haben uns sehr gefreut, dass ein Gussenstadter Imker (Thomas Hehn) seine Bienenkästen bei uns auf dem Biogasanlagengelände aufgestellt hat und sind gespannt ob sich die Bienen hier "wohlfühlen" sprich viel Honig geben werden. 

 

   

Bienenkästen auf dem Biogasanlagengelände

 

Feld mit Blühwiesenmischung als Substrat für die Biogasanlage

 

Die Blühwiesenmischungen dienen nicht nur als Futter für die Bienen sondern können auch als Substrat für die Biogasanlage im Herbst abgemäht werden.

 

Juli 2014:

Der Bau des Nahwärmenetzes erfordert neben dem baggern der Gräben auch das Anliefern und Verlegen der Rohrleitungen. Die Rohre bestehen aus zwei Leitungen (Vorlauf und Rücklauf), die isoliert sind. Die Isolation verbindet die beiden einzelnen Leitungen zu einem Rohr. Der Durchmesser der Rohre, die vom BHKW der Biogasanlage zum Dorf verlegt wurden, beträgt 40 cm. Die einzelnen Leitungen (Vorlauf und Rücklauf) sind 8 cm breit. Die Rohre, die in die Häuser der Wärmeabnehmer verlegt werden, haben einen Durchmesser von 16 cm, wobei die einzelnen Leitungen 3,2 cm breit sind. Beim Verlegen der Rohrleitungen müssen die einzelnen Rohrteile zusammen geschweißt werden.

 

      
     

 

      
     

 

Vom 15.7. bis zum 17.7. haben wir siliert. Sowohl Gras als auch Getreide wurden vom Feld zur Biogasanlage transportiert und festgefahren.

 

 

                  

Beim Abladen und Probenehmen

 

Beim Festfahren

 

 

 

 

Bereits in allen Vogelwegen wurde aufgebaggert. Einige der Gräben konnten sogar schon wieder verschlossen werden, nachdem die Nahwärmeleitung und das Glasfaserkabel verlegt wurden. Leider wird es noch eine Weile dauern, bis die Straßen wieder voll befahrbar sind. Dies hängt unter anderem damit zusammen, dass mehrere Straßen auf einmal geteert werden müssen. Wir bitten Sie daher noch um ein wenig Geduld ihrerseits.

 

  

 

 

                       

   

 

 

      
     

 

Juni 2014:

Im Juni wurde auch der zweite Motor installiert. Dieser ist mit einer Maximalleistung von 250 kW ausgestattet. Bei sehr hohen Gasmengen in den Gärbehältern konnte er auch schon in Einsatz kommen.

Seit Anfang Juni wird bereits im Bussardweg gebaggert. Einige Leitungen sind schon bis an die Häuser verlegt.

Die Bauarbeiter konnten sich freuen, da sie immer wieder mit kleinen Snacks von den Anwohnern versorgt wurden (Bild rechts: kurzes Frühstück neben der Baustelle).

              
   

 

 

Mai 2014:

Seit 19.05.2014 laufen die Bauarbeiten für das Nahwärmenetz. Bisher ist bereits ein Graben bis ans Dorf gebaggert worden. Einige Rohre sind auch schon gelegt.

      

 

 

 

 

 

 

April 2014:

Am 12.04.2014 produzierte unser Motor die 1 Millionste kWh Strom !

 

 

 

 

Alle Anwohner aus den Gebieten des geplanten Nahwämenetzes waren zu einer Führung auf dem Biogasanlagengelände eingeladen. Hier hatten sie die Möglichkeit in verschiedenen Gruppen sich die gesamte Technik einmal von ganz Nah anzuschauen.

 

   

 

 

 

 

 

März 2014:

Unterstützt durch das schöne Frühlingswetter, nahm das Gelände der Biogasanlage Gestalt an. Einige Steine wurden am Rand des Weges zum Pumpenhaus gesetzt. Zudem wurde ein Fahrweg rund um die Biogasanlage geschottert. Teile des Aushubes wurden mit Humus bedeckt, sodass derzeit ein gleichmäßges und natürliches Gesamtbild entsteht.

 

      

 

    

 

Februar 2014:

 

 Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger von Gussenstadt,

seit dem 21.02.2014 sind wir Bioenergiedorf! 

 

              

 

Unter optimalen Bedingungen erhalten wir den maximalen Landeszuschuss "Bioenergiedorf" in Höhe von 100.000 Euro sowie eine Förderung durch die EU über das Programm EFRE (Europäischer Fond f. regionale Entwicklung) ebenfalls in Höhe von maximal 100.000 Euro. Das hierfür zuständige Ministerium ist das "Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg".

  Gefördert durch die Europäische Union und das Land Baden-Württemberg

Nähere Informationen können Sie auch unter folgenden Links einholen:

Weitere Informationen können Sie auch vom "Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden-Württemberg" erhalten.

 

Januar 2014:

Auch wenn nun die Biogasanlage reibungslos läuft muss diese jeden Tag gefüttert und kontrolliert werden. Für die Fütterung wird einmal täglich der Feststoffdosierer mit Mist und Silo gefüllt, welcher dann stündlich eine definierte Portion dem Fermenter zuführt. Ebenso wird Gülle aus der Vorgrube zugeführt. Gefüttert wird wie zuvor beworben mit überwiegend Mist und Gülle, und zusätzlich Silo. Gülle- und Misttransporte von den jeweiligen Höfen finden immer dann statt wenn unsere Vorräte auf dem Biogasgelände aufgebraucht sind. Momentan wird noch ein kleines Silo (gegenüber des Schießstandes) geleert, zukünftig findet die Silo-Fütterung ausschließlich vom Biogasgelände statt.

Neben der täglichen Fütterung der Biogasanlage muss diese auch jeden Tag kontrolliert werden (Technik, Gasausbeute, ...).

 

Anfahrt von Substrat

tägliche Kontrolle im BHKW-Gebäude

 

 

Dezember 2013:

19. Dezember 2013, Informationsveranstaltung:

Am Donnerstag Abend fand im Feuerwehrhaus Gussenstadt eine Informationsveranstaltung statt. Initiiert vom Landratsamt Heidenheim, referierte Herr Sattler (Ingenieurbüro Sattler aus Steinheim) zu folgenden Themen und stand für Fragen zur Verfügung. Vielen Dank hierfür. In diesem Zusammenhang wurde auch nochmals die Förderung "Bioenergiedorf" durch das Land Ba-Wü und die EU mit EFRE (Europäischer Fond für regionale Entwicklung) hervorgehoben.

Themen des Abends:

  • Stellung von Zuschussanträgen, wann und in welcher Form?
  • Förderungsmöglichkeiten
  • Aufgaben des Energieberaters und Kosten

 

 

          

  

 

Die Informationsveranstaltung war gut besucht. Anschließend konnten auch viele Fragen direkt von Fachleuten beantwortet und mit ihnen diskutiert werden (Frau Köpf vom Landratsamt Heidenheim, Energieberater Herr Sattler, Vertreterinnen der Sparkasse und Volksbank, Mitglieder der Energiegenossenschaft)

Nach ein paar erholsamen Feiertagen werden wir uns intensiv dem Thema Nahwärmenetz annehmen und bitten Sie mit Fragen gern auf uns zuzukommen!

 

18. Dezember 2013:

Wir sind am Netz! Am Vormittag gegen 10 Uhr wurde der erste Strom ins Netz eingespeist.

 

16. Dezember 2013:

Der Motor im BHKW-Gebäude wird diese Woche in Betrieb genommen. Ab Montag sind Mitarbeiter der Firma MTU bei uns, um den Motor zu prüfen und so bald wie möglich in Betrieb zu nehmen. Damit werden wir demnächst Strom produzieren können, der ins Stromnetz eingespeist wird. 

 

            

   

 

Die Gasfackel verbrennt überschüssiges Biogas. Da derzeit bereits Biogas produziert wird, der Motor jedoch noch nicht betriebsfähig ist, wird verhältnismäßig viel Gas verbrannt. Sobald der Motor läuft, wird die Gasfackel nur noch sporadisch Gas verbrennen, das überschüssig ist.

 

                       
   

 

Diese Woche werden auch die Mitarbeiter der Firma MT-Energie noch einmal vor Ort sein, um das dritte Tragluftdach aufzublasen.

 

21. November 2013: 

Liebe Mitglieder der Energiegenossenschaft Gussenstadt eG,

wir bedanken uns für Ihre zahlreiche Teilnahme an unserer Mitgliederversammlung!

Karl-Heinz Bosch berichtete vom Aufsichtsrat, Hermann Köpf informierte die Anwesenden über die kaufmännische Seite und Thomas Häcker berichtete von den bisher geleisteten Bauarbeiten. 

Da auch die Gemeinde Gerstetten Mitglied der Energiegenossenschaft Gussenstadt ist, wird ein Aufsichtsratsposten durch Wahl von der Gemeinde vertreten. Einstimmig wurde Herr Polaschek in den Aufsichtsrat gewählt. Wir freuen uns, dass wir unseren Bürgermeister Roland Polaschek für den Aufsichtsrat als Vertreter der Gemeinde gewinnen konnten!

 

November 2013:

Zwischenzeitlich wurde auch das Tragluftdach des Nachgärers aufgeblasen. Ohne Probleme hat das Tragluftdach auch den ersten Sturm Anfang Dezember überstanden. Jetzt warten wir auf die Fachleute zur Inbetriebnahme des Motors, sodass wir dieses Jahr noch den ersten Strom ins Stromnetz einspeisen können.

 

 

 

Das zweite Tragluftdach liegt zum Aufblasen bereit (links). Die Heizschlangen des Fermenters vereinen sich im Pumpenhaus (mittleres Bild). Auch kann hier die Temperatur in den Heizschlangen abgelesen werden. Das rechte Bild zeigt den PC zur Steuerung der Anlage. Es ist der Fermenter mit seinen drei Rührwerken zu sehen. Zum jetzigen Zeitpunkt wird der Fermenter bereits beheizt, sodass Biogas entsteht und demnächst der Motor in Betrieb genommen werden kann. Der Fermenter ist bereits ganz und der Nachgärer teilweise mit Gülle befüllt.

 

      
    

 

 

Das Tragluftdach des Fermenters wurde bereits aufgeblasen. Derzeit wir das Dach von Luft gehalten. Sobald Biogas entsteht, weicht die Luft und das Dach wird teilweise von Biogas und teilweisevon Luft gehalten.

      

 

 

 

 

 

 

Endspurt bei den Bauarbeiten. Die Landwirte liefern bereits Gülle an (3. Bild unten), die nun bereits in den Fermenter gepumpt wird. Derzeit wird die Gülle im Fermenter beheizt, sodass in nächster Zeit der Gärprozess starten und damit Biogas produziert werden kann.

 

      

 

 

 

 

 

 

In der Zwischenzeit wurde eine Bodenplatte betoniert, die die Fahrsilos mit dem Feststoffdosierer und der Vorgrube verbindet (Bild unten links). Das BHKW-Gebäude erhielt ein Dach.

                    
   

 

Oktober 2013:

 

   

Der Feststoffdosierer ist auf einer Betonplatte aufgestellt
und bereits an den Fermenter angeschlossen.
Mithilfe des Feststoffdosierers wird festes Substrat
(Silage) portionsweise in den Fermenter geleitet.

 

Das BHKW-Gebäude nimmt Gestalt an.
Hier wird zukünftig das Biogas in Strom und Wärme umgewandelt.
Zudem wird es eine Garage, ein Büro, ein kleines Labor
zur Überwachung des Gärprozesses sowie den Heizkessel,
der als Rückfallebene dient, enthalten.

 

Bauarbeiten zur Verlegung von Versorgungsleitungen:

   

   
     

      
Hier ist das weiße Trafohäuschen vom Albwerk zu sehen. In diesem wird der erzeugte Strom transformiert (umgewandelt), um später ins Netz eingespeist werden zu können.    

 

 

 

Von Dienstag 09.10. bis Donnerstag 11.10. haben wir Mais geerntet und siliert. Eventuelle Unannehmlichkeiten aufgrund von verschmutzten Feldwegen bitten wir zu entschuldigen!

Bedanken möchten wir uns bei allen Helferinnen und Helfern, die trotz Regen und Kälteeinbruch geholfen haben zu silieren und anschließend das Silo mehrfach zuzudecken!

      
     

 

28. September 2013:

Erste Bauarbeiten für das BHKW-Gebäude. Im BHKW-Gebäude werden die beiden Motoren und die Technik für das Nahwärmenetz untergebracht. Auf dem Baustellenschild (gesponsert von der Kreissparkasse Heidenheim) sind Fakten und Kenndaten rund um die Biogasanlage und das Nahwärmenetz zusammengefasst. 

 

      

 

 

 

 

 

 

 

21. September 2013:

Verlegung von Versorgungsleitungen zum Pumpenhaus. Die Leitungen zur Versorgung der Biogasanlage wurden bereits in der Vergangenheit vom Dorf zur Biogasanlage gelegt. Heute wurden Strom-, Wasser- und Steuerleitungen weiter zum Pumpenhaus verlegt.

 

   

 

  

 

 

15. September 2013, Baustellenführung:

Trotz des regnerischen Wetters und der matschigen Verhältnisse auf der Baustelle, durften wir einige Interessierte zu unserer Baustellenführung begrüßen.

   

Thomas Häcker erklärte den größten Teil des Baufortschritts
im Container, sodass alle so gut wie möglich vom Regen
verschont blieben.

 Bei der Führung über das Gelände konnten jedoch schmutzige
Schuhe nicht vermieden werden.

 

September 2013, Installation der Fermentertechnik und Fertigstellung der Behälter:

   

Der Fermenter von innen. Die Heizungsrohre sind installiert und die ersten Rührwerke
bereits eingebaut. Oben ist der Fermenter mit Balken, einem Netz und einer Isolierschicht
versehen.
 

 

Pumpe im Pumpenhaus

 

   

Übersicht über die Baustelle. Der Fermenter (rechts) ist
oben bereits mit einer Isolierschicht versehen.
Beim Gärrestlager (links) sieht man die Balken und das Netz,
das später den ausgefallenen Schwefel festhält.
Fermenter und Nachgärer sind bereits mit einer ansehnlichen,
dunkelgrünen Verkleidung versehen.
 

 

Hier ist das Anfüllen der außen bereits fertiggestellten
Behälter zu sehen.

 

 

31. August 2013, Bodenarbeiten am Versorgungsgraben

Zwischen Dorf (Bussardweg) und Biogasanlage wurde ein Versorgungsgraben für Strom-, Wasser- und Telefonleitungen verlegt. Am Samstag wurde der überschüssige Aushub des Vorsorgungsgrabens zum Anfüllen der außen bereits fertigen Behälter der Biogasanlage abtransportiert. Der Versorgungsgraben wird oben mit Humus versehen. 

  
     

 

August 2013, Beginn Installation der Fermentertechnik und Fertigstellung der Behälter:

 

   

Die Balken an der Decke des Fermenters und des
Nachgärbehälters sind bereits eingebaut.
Diese halten das Netz, an dem sich später Schwefel anlagert,
sodass dieser nicht mehr im Biogas enthalten ist.
Außerdem dienen die Balken dazu, das Dach zusätzlich zu halten.

 

Zwischen dem Fermenter und dem Nachgärbehälter ist
bereits das Pumpenhaus errichtet worden. Im Pumpenhaus
vereinen sich die Heizungsrohre für die Behälter.
Dort befinden sich auch der Heizkreisverteiler und später die Leitwarte.
Die Gärmasse wird mit einer im Pumpenhaus installierten Pumpe
von Behälter zu Behälter transportiert.
 

 

 

 

 

 Die Behälter werden gegen Wärmeverlust mit einer Isolierschicht versehen.

                

  

 

Rührwerk für den Fermenter Aussparung in der Fermenterwand in die das Rührwerk eingesetzt wird 

Heizkabel für die Fermenterwand, damit der Fermenterinhalt gleichmäßig mit Wärme versorgt werden kann (um "Wohlfühl-Bedingungen" für die Bakterien zu garantieren)

 

 

               Die Balken für die Fermenter- und Nachgärerdecke liegen auch schon parat.

              

  

01. August 2013, Baustelle aus der Luft:
 

 

              

 

27. Juli 2013, Füllen des 1. Fahrsilos, Tag 2:

Trotz sengender Hitze ging es flott, da alle mit angepackt haben...

            

 

26. Juli 2013, Füllen des 1. Fahrsilos, Tag 1:

  

Das erste Fahrsilo wird befüllt. Auf den Bildern ist das Festfahren zu sehen.

 

Jede Fuhre wird vor dem Abladen auf unserer Bodenwaage gewogen.

 

Außerdem wird von jeder Fuhre auch   eine Probe gezogen um die genaue Trockensubstanz analysieren zu können.

 

 

23. Juli 2013, Aufstellen der Sickersaftgrube:

Der Sickersaft der Fahrsilos wird in der Sickersaftgrube aufgefangen und dann portionsweise dem Fermenter zugegeben.

                            

 

22. Juli 2013, Rührwerk für die Vorgrube:
 

 

           

 

21. Juli 2013, 2. Baustellenbesichtigung: 

Ein 2. Mal konnten sich alle Interessierten von Thomas Häcker über die Baustelle führen lassen und sich dabei vom aktuellen Stand der Bautätigkeiten überzeugen. Einige Gussenstadter nutzten hierbei gleich nochmal die Gelegenheit, Fragen zu dem geplanten Nahwärmenetz zu stellen. Da auch Vertreter der Sparkasse Heidenheim da waren (Herr Banzhaf), konnten vorab auch schon einige Fragen zur möglichen Finanzierung besprochen werden. Mit den Nahwärmeverträgen wollen wir bis Ende August / Mitte September fertig sein und werden uns dann, sobald wir Genaues über das weitere Vorgehen wissen, wieder an alle Nahwärme-Interessenten wenden!

 

   

 

  

 

19. Juli 2013: 

Zusammenbau der Bodenwaage. Auf dieser können die Substrate (Gülle, Mist,...) mitsamt den Transportfahrzeugen später genau erfasst werden.

              

 

18. Juli 2013, Baustellenansicht von oben:

               

 

17. Juli 2013:

Die Bodenplatte des Gärrestelagers wird betoniert.

              

  

13. Juli 2013:

Diese Woche wurde die Seitenwand für das zweite Silo aufgestellt, die im linken Bild rechts zu sehen ist. Im rechten Bild ist im Vordergrund der bereits betonierte Nachgärbehälter zu sehen, im Hintergrund sieht man den fürs Betonieren vorbereiteten Untergrund für das Gärrestlager.

 

   

 

  

Im linken Bild ist zu sehen, dass das Fundament der Waage gesetzt und betoniert wurde. Das rechte Bild zeigt den Fermenter von innen, der zur Zeit mit 80 cm Wasser gefüllt ist, um dessen Dichtigkeit zu prüfen. 

   

 

 

 

08. Juli 2013:

Eintreffen des  Bodenwaagen-Grundplatte und Zusammenbau.

               

 

06. Juli 2013:

Diese Woche wurde die Bodenplatte des ersten Silos betoniert (Bild links). Im rechten Bild ist im Vordergrund die betonierte Bodenplatte des Nachgärbehälters zu sehen. Im Hintergrund ganz links sieht man, dass für das Gärrestlager bereits der Untergrund vorbereitet wurde.

 

   
   

  

05. Juli 2013:

Erstellung des ersten Fahrsilos.

  

01. Juli 2013:

Im linken Bild sind im Hintergrund Fermenter und Vorgrube zu sehen. Im Vordergrund ist bereits die Bodenplatte für den Nachgärer in Arbeit und ganz links sind  erste Aushubarbeiten für das Gärrestelager zu erkennen. 

 

    

   

29. Juni 2013:

Die erste Schicht der Vorgrubendecke wurde betoniert. Aushubarbeiten für den Nachgärer wurden gestartet.

 

28. Juni 2013:
 

Heute wurde die Schalung für die Decke der Vorgrube konstruiert. Im linken Bild sieht man die Stützen der Schalung.
Das rechte Bild zeigt im Vordergrund, dass bereits Vorbereitungen für den Bau des Nachgärbehälters getroffen wurden. 

   
   

 

26. Juni 2013:

Heute wurden die Wände für die Silos angeliefert und aufgestellt.

   
   

 

Das linke Bild zeigt den eingeschalten Fermenter. Im rechten Bild ist im Vordergrund die Mittelstrebe in der Vorgrube zu sehen, die später als Stütze für den Betondeckel dient. Im Hintergrund sieht man den eingeschalten Fermenter.

 

     

   

 

22. Juni 2013:

Am Samstag wurde der Graben, der für die Verlegung von Wasser-, Telefon- und Stromleitungen gegraben wurde, wieder aufgefüllt. Der aufgegrabene Feldweg wurde mit Pflastersteinen versehen, sodass er wieder befahrbar ist (Bild links). Für die Silos wurde eine Drainageleitung gelegt, sodass der Sickersaft, der aus dem Silo entsteht, kontrolliert ablaufen kann (Bild rechts). 

   
   

 

19. Juni 2013:

Es wurde mit den Betonarbeiten für den Fermenter begonnen.

   
   

 

Diese Woche wurde die Dämmung für den Fermenter verlegt. Die Dämmung dient dazu den Fermenter zu isolieren und dadurch die Wärmeversorgung für den Fermenter so effizient wie möglich zu gestalten. 

 

 

16. Juni 2013:

Am Sonntag konnten alle Interessierten das Gelände der Biogasanlage besichtigen. Wir hoffen, dass Sie sich ein Bild von unserer zukünftigen Biogasanlage machen konnten!

 

   
   

 

15. Juni 2013:

Am Samstag haben einige fleißige Helfer den vom starken Regen wieder teilweise zugeschütteten Graben für Strom-, Wasser- und Telefonleitung vom Geröll befreit. Im gleichen Zug wurde Sand in dem Graben verteilt, um die Leitungen schonend im Boden zu verlegen. Vielen Dank an alle fleißigen Helfer!

 

   
   

 

08. Juni 2013:

Überblick über die Baustelle:

 

 

 

 

 

Auf dem Bild unten links wird nach den Aushebungen für den Fermenter der Untergrund mit Schotter versehen. Gleichzeitig wurde ein Graben zur Verlegung von Strom-, Wasser- und Telefonleitungen ausgebaggert, damit die Versorgung sichergestellt ist.

 

 

   
   

 

06. Juni 2013, 2. Informationsveranstaltung:

   
   

"Werden Sie Mitglied - entscheiden Sie mit!" mit diesem Appell endete der Vortrag von Thomas Häcker an unserer gut besuchten, zweiten Informationsveranstaltung. 

 

 

Rund 80 interessierte Gussenstadter haben an unserer zweiten Informationsveranstaltung den Weg in die Jakobshalle gefunden. Thomas Häcker berichtete kurz über den aktuellen Stand des Baus der Biogasanlage, wiederholte prägnante Vorteile der Nutzung von Nahwärme und ging auf Fragen ein, die an uns seit der letzten Informationsveranstaltung herangetragen wurden. Beispielsweise war für viele Teilnehmer neu, das Nah- und Fernwärmeversorgung in anderen Ländern bereits seit mehreren Jahrzehnten problemlos im Einsatz ist. Hierbei ist auch eine Förderung durch das Land Ba-Wü und die Europäische Union möglich. Da auch viele Fragen zum Thema "Tarife" aufkamen, wurden hierzu einige Beispiele aufgezeigt. 

Fragen zum Thema Übergabestationen, wie zum Beispiel "Welche Kosten und Umbaumaßnahmen kommen auf den einzelnen Haushalt zu?" konnten sich die Anwesenden direkt vom Fachmann Herrn Frick (Frick GmbH, Gerstetten) beantwortet lassen. Wir bedanken uns ganz herzlich für die Erklärungen vom kompetenten Fachmann zu den Übergabestationen und deren Anschluss. 

   
   

Fragen, inwieweit die Gemeinde hinter dem Projekt steht, wurden direkt von Herrn Polaschek (Bürgermeister, Gemeinde Gerstetten) beantwortet. Herr Polaschek betonte ausdrücklich, dass die Gemeinde zu 100 % hinter dieser zukunftsträchtigen Wärmeversorgung stehe. Außerdem werde von der Gemeinde auch ein Aufsichtsratsposten besetzt werden. Wir bedanken uns ganz herzlich für sein Erscheinen und die Beantwortung zahlreicher Fragen.

   
   

Auch die Frage, ob man sich mit einer Mitgliedschaft in der Energiegenossenschaft Gussenstadt eG und dem Anschluss an das Nahwärmenetz zukünftig abhängig von "Abzockern" mache, konnte wiederholt aus dem Weg geschafft werden: Wir sind eine Genossenschaft, Preise werden gemeinsam gestaltet und Überschüsse werden auf alle Mitglieder gleichermaßen verteilt!

Vielen Dank an die Feuerwehr für die Bewirtung!

 

05. Juni 2013:

Der Untergrund der Vorgrube, in der später die Gülle gelagert wird, und die An- und Abfahrtswege werden mit Schotter versehen.

   
   

 

04. Juni 2013:

Die Tiefbauarbeiten für die Vorgrube (18m x 4m) sind abgeschlossen. Die An-und Abfahrtswege werden fertig ausgehoben. 

   
   

 

01. Juni 2013:

Am Freitag und Samstag wird mit den ersten Aushebungen für die Vorgrube begonnen. 

   
   

 

27. Mai 2013:

An- und Abfahrtswege zur Biogasanlage werden angelegt. 

   
   

 

23. Mai 2013, Baubeginn:

Mit dem Vorliegen der Baugenehmigung für die Behälter der Biogasanlage kann nun mit dem Bau angefangen werden. Erste Humusabtragungen sind bereits erfolgt. Sobald die Wetterlage es zulässt werden die Tiefbauarbeiten für die Behälter der Biogasanlage beginnen. 

 

 

26. April 2013, Ausgleich Naturdenkmal:

Um einen Ausgleich für die verlorengegangene Fläche des Naturdenkmals „Häule“ zu schaffen, wurden am Freitag dem 26. April 2013 auf dem südöstlichen Teil des Grundstücks acht Stieleichen als Ersatz für die schon seit längerer Zeit abgegangen Solitärbäume gepflanzt. Gleichzeitig wurde die Ackerfläche mit einer speziellen Grünlandsaatgutmischung angesät. Empfohlen wurde uns diese Zusammensetzung von Herrn Krause vom NABU Gerstetten. Es handelt sich hierbei um autochthones (einheimisches) Saatgut. In dieser Saatgutmischung sind alle heimischen Gräser und Blütenpflanzen vertreten, die im extensiv bewirtschafteten Grünland vorkommen. Durch entsprechende Bewirtschaftung und Düngung soll der Charakter dieses Wiesentyps erhalten bleiben. 

   
   

 

18. April 2013, Informationsveranstaltung:

In der Turn- und Festhalle fand eine Informationsveranstaltung für alle interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürger statt. Dabei zeigte Thomas Ehrmann von der Firma MT-Energie den aktuellen Stand der Planung der Biogasanlage. Danach stellte Martin Lohrmann von der Ingenieurgesellschaft Produr Engineering das Nahwärmenetz, sowie die nötigen Informationen der Versorgungsgebiete und des Wärmepreises vor. Abschließend erklärte Thomas Häcker die Konditionen des Wärmeliefervertrages. Der berechnete Wärmepreis wird unter anderem bestimmt durch Förderungen des Landes und der EU über das Programm EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung). Diese kann bis zu 100.000 Euro betragen. Durch das Programm führte Thomas Häcker, der auch die Koordination der von den Bürgern gestellten Fragen übernahm. Die Freiwillige Feuerwehr Gussenstadt versorgte die Gäste mit Getränken. Mit einem Informationsblatt, dem Wärmeliefervertrag und einer Beitrittserklärung zur Energiegenossenschaft Gussenstadt eG ausgestattet, wurden unsere Gäste an diesem Donnerstagabend verabschiedet.
Wir bedanken uns bei allen Gästen für den Besuch und freuen uns auf weitere Fragen und Ihr Interesse an der Nahwärme von Gussenstadt für Gussenstadt!

Anschließend an diese Informationsveranstaltung wird eine zweite Veranstaltung stattfinden, bei der konkretere Aussagen über die Versorgung verschiedener Gebiete in Gussenstadt mit Wärme getroffen werden kann. Die Wärmelieferverträge sollen von den Wärmeabnehmern davor unterschrieben werden, sodass die Abnehmerdichte verschiedener Straßen ermittelt werden kann. 

Das Informationsblatt, den Wärmeliefervertrag und die Beitrittserklärung zur Energiegenossenschaft können Sie sich auf der Startseite oder unter "Downloads" herunterladen. 

   
   

 

März 2013, Landschaftspflegearbeiten:

Am 2. März 2013 wurde ein Teil des Zauns auf dem zukünftigen Grundstück der Biogasanlage entfernt, die Fläche wurde vor längerer Zeit als Viehweide genutzt.  Die unteren Bilder zeigen, dass sich der Waldrand bereits in die Wiese ausgedehnt hat. Dies wird in den Bildern dadurch sichtbar, dass die Pfosten des Zaunes von Bäumen und Büschen umwachsen sind. In naher Zukunft wird im Zuge einer Landschaftspflege der Trauf von der Gemeinde zurückgeschnitten und zu weit in die Weide gewachsenen Bäume entfernt. Um die Behinderung der Arbeiten durch den Zaun zu verringern, wurde der Stacheldraht von Mitgliedern der Genossenschaft entfernt. Zukünftig wird der Wiesenstreifen zwischen Wald und Biogasanlage als Schafweide genutzt. 

      
     

 

 
     

 

Februar 2013:

Zustimmung Baugesuch

Nachdem der Regionalverband, der Ortschaftsrat und der Gemeinderat das Baugesuch als positiv befunden haben, liegt der Entwurf nun beim Landratsamt und wartet auf Zustimmung.

 

Besuch in Döckingen

Am 16. Februar machten sich einige Gründungsmitglieder auf den Weg nach Döckingen (Polsingen, Bayern), um sich die Installation eines Nahwärmenetzes nochmal näher anzuschauen. Dort wurde im Jahr 2010 eine Genossenschaft gegründet, um im Zuge einer Dorferneuerung ein Nahwärmenetz zu bauen. Die Wärme hierfür kommt zum einen aus der Abwärme einer Biogasanlage. Als zweite Wärmequelle wird ein Ölkessel genutzt, der jedoch nur bei Spitzenlasten zum Einsatz kommt. Derzeit versorgt das 7.892 m lange Wärmenetz 120 Wohnhäuser, 6 kommunale Gebäude und Gewerbebetriebe. Zwischen dem Beginn der Bauarbeiten und dem erstmaligen Fließen von Heißwasser durch das Rohrleitungsnetz lagen knapp 7 Monate.

 

Januar 2013:

Hier können Sie den 3D-Plan und einen Ubersichtsplan der geplanten Biogasanlage anschauen.

 

Was 2012 schon alles geschah:

Gründung

- Was dem einzelnen nicht möglich ist, das vermögen viele (Friedrich Wilhelm Raiffeisen) -

Unter diesem Motto wurde am 19. Juni 2012 von zehn Landwirten die Energiegenossenschaft Gussenstadt (EGG) gegründet mit dem Ziel, gemeinsam eine Biogasanlage zu bauen und Wärme für Gussenstadt bereitzustellen.

  

Bodengutachten

Zur Beurteilung des Umfangs der Tiefbauarbeiten und der Tragfähigkeit des Bodens wurde am vorgesehenen Standort ein Bodengutachten erstellt. Die Tiefbauarbeiten ermöglichen die Behälter der Biogasanlage etwas in den Boden einzusenken, damit sich diese besser in das Landschaftsbild einfügen.

 

Flächenhaftes Naturdenkmal

Das flächenhafte Naturdenkmal wird in Richtung Süd-Ost flächengleich verschoben. Zusätzlich werden Eichen gepflanzt und die sich anschließende Wiese wird extensiviert.

 

Besichtigungen vieler verschiedener Biogasanlagen

Um den besten Anlagenbauer und die richtige Technik zu finden wurden 2012 viele verschiedene Biogasanlagen in Bayern und Baden-Württemberg besichtigt. Dadurch konnten wir uns von der Durchführbarkeit überzeugen und viele hilfreiche Tipps und Anregungungen mitnehmen.

 

Besichtigungen verschiedener Biogasanlagen mit Nahwärmenetz
 

Um auch hier die Umsetzbarkeit für Gussenstadt beurteilen zu können besichtigten wir verschiedene Biogasanlagen mit Nahwärmenetz. Einige dieser Biogasanlagen mit Nahwärmenetz wurden sogar schon als Energiedörfer ausgezeichnet, wie z.B. in Bittelbronn (www.bioenergie-bittelbronn.de).

 

 

 

 

© Energiegenossenschaft Gussenstadt eG

 

 

 

         

Beschreibungstext

 

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